Ein absoluter Klassiker bei mir zu Hause war schon immer eine schöne warme Kartoffelsuppe! Es ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte und ich mache mir die Suppe jedes Mal, wenn ich auf die schnelle etwas zusammenbasteln möchte. Die Kartoffelsuppe vegan ist einfach superleicht selbst zu kochen und schmeckt dazu auch noch fantastisch.

Das Rezept zu diesem großartigem Comfort-Food möchte ich dir natürlich auch nicht vorenthalten, schließlich sollte meiner Meinung nach jeder einmal eine deftige und leckere Kartoffelsuppe gegessen haben! Sie geht ganz leicht und ist für Klein und Groß ein Gaumenschmaus.

Kartoffelsuppe vegan vs Kartoffelsuppe tierisch

Wie so oft stellt sich erstmal die Frage, wo überhaupt die Unterschiede zwischen einer Kartoffelsuppe vegan und einer tierischen Kartoffelsuppe sind.

Die Antwort hängt ein bisschen davon ab wie man seine Kartoffelsuppe normalerweise gerne isst. Aber keine Angst!

Der Unterschied ist tatsächlich echt nicht riesig und um deine Kartoffelsuppe vegan zu gestalten, musst du nur auf ein bis zwei Kleinigkeiten achten!

Wo sind die Unterschiede?

Der erste Unterschied kommt ganz darauf an welche Konsistenz du dir für deine Suppe wünschst. Schließlich gibt eine einfache Kartoffelsuppe oder auch eine Kartoffelcremesuppe. Möchtest du also eher diese cremige Konsistenz erreichen müsstest du anstatt von der Schlagsahne eine Alternative nutzen wie zum Beispiel Hafersahne.

Das wäre dann aber auch schon der größte Unterschied. Eine weitere Variante, die ich noch kenne, ist eine Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen oder Speck oder anderen Fleisch- und Wurstprodukten. Diese kannst du aber ganz einfach weglassen und im Geschmack der Suppe wird sich nichts ändern. Auch kommt eine Fleischbrühe bei der veganen Variante nicht vor.

Wie schwierig ist eine Kartoffelsuppe vegan?

Ich finde, dass eine cremige Kartoffelsuppe eine der anfängerfreundlichsten Suppen ist, die man finden kann. Du musst nur einige Zutaten zerkleinern und dann einfach alles in einen Topf zusammenwerfen und kochen lassen. Pürieren und fertig. Easy, oder?

Um die Suppe deinem Geschmack anzupassen, kannst du sie wie du möchtest mit verschiedenen Gewürzen abschmecken. Dazu gehören auf jeden Fall Salz und Pfeffer, aber auch Muskatnuss oder das gute alte Maggi passen hervorragend dazu und ergänzen die Suppe perfekt.

Schließlich kommt es nur noch darauf an, wie stark du deine Suppe püriert haben möchtest. Wenn du noch ein paar Stücke haben willst, solltest du nur ein bisschen pürieren. Wenn du „Brühe“ haben möchtest, dann solltest du länger pürieren, bis eben keine Stückchen mehr vorhanden sind.

Eine Kartoffelsuppe ganz nach deinem Geschmack

Die Kartoffelsuppe vegan kannst du auch noch sehr individuell gestalten und einiges der Suppe hinzufügen, wenn du etwas mehr Biss haben möchtest. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten wie du eine Kartoffelsuppe verändern kannst, damit sie auch nicht immer gleich schmeckt!

Kartoffelsuppe aufpeppen – so geht’s!

Die einfachste Art und Weise deine Kartoffelsuppe vegan zu verändern, ist ihr noch mehr Zutaten hinzuzufügen. Und da gibt es wirklich gefühlt hunderte Möglichkeiten. Einige davon werde ich dir auch verraten!

Für die meisten meiner Vorschläge werde ich es nicht weiter spezifizieren, aber alles, was ich nenne, ist natürlich vegan oder kann vegan zubereitet werden oder hat eine Alternative!

  • Croutons
  • Pinienkerne
  • Petersilie
  • Pilze
  • Zwiebelringe
  • Sauerrahm vegan
  • Hackbällchen vegan
  • Kichererbsen
  • Zuckerschoten
  • Lauchzwiebeln

Wie du siehst, gibt es viele Möglichkeiten und wenn du Lust und Zeit hast, kannst du auch immer selbst weiter probieren, welches Gemüse in die Suppe zusätzlich passt oder welche Kräuter den Geschmack noch verfeinern. Die Auswahl ist riesig und da so viel zu der Kartoffelsuppe vegan passt, ist sie einfach eine meiner Lieblingssuppen!

Was passt alles zu einer Kartoffelsuppe vegan?

Eine Kartoffelsuppe ist zwar ein grandioses Essen, aber manchmal einfach nicht genug. Oft genug habe ich schon das Jammern gehört, dass eine Suppe ja nicht satt machen würde (ich bin da ja ganz anderer Meinung, aber gut) und man noch etwas dazu haben möchte. Solltest du also auch solche Menschen kennen, dann verrate ich dir jetzt auch gerne, was ich meistens als Nebenspeisen zu der Suppe serviere, damit niemand meinen Tisch hungrig verlassen muss.

  • Frischer Salat
  • Kartoffelpuffer oder Röstis
  • Ofengemüse
  • Gebratene Pilze

Natürlich gibt es noch vieles mehr, aber das sind die Klassiker bei mir, die auch sehr schnell dazu gemacht sind. Manchmal tut es aber auch einfach ein gutes Körnerbrötchen oder eine Scheibe Brot, die man in die Suppe tunken kann und so genießen kann.

Rezept: Kartoffelsuppe vegan – so leicht gelingt sie dir!

Zubereitungszeit 40 Min.
Gericht Suppe
Portionen 4

Zutaten
  

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 2 Möhren
  • 800 g Kartoffeln mehligkochend
  • 1 Prise Muskatnuss
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 100 ml Pflanzencreme
  • Frische Petersilie

Anleitungen
 

  • Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in einem Topf kurz anbraten.
  • Staudensellerie, Möhren und Kartoffeln in Würfel schneiden und ebenfalls in den Topf dazugeben.
  • Mit Gewürzen würzen und alles einige Minuten andünsten.
  • Lorbeerblatt dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen, bis alles gut bedeckt ist.
  • Die Suppe zum Köcheln bringen und anschließend für 20 Min. köcheln lassen.
  • Das Lorbeerblatt herausnehmen und die Suppe mit einem Pürierstab direkt im Topf pürieren.
  • Nun die Pflanzencreme hinzugeben und noch einmal abschmecken.
  • Kurz ziehen lassen und alles mit gehackter Petersilie servieren.

Notizen

Tipps und Tricks

Einer der wichtigsten Tipps ist die Kartoffelart, die du für die Kartoffelsuppe vegan verwenden solltest. Für die Suppe solltest du nämlich eher auf mehligkochende Kartoffeln zurückgreifen. Diese enthalten mehr Stärke als festkochende Kartoffeln, wodurch du die perfekte Konsistenz erreichen kannst.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Wie bei vielen anderen Gerichten auch ist die Suppe meistens so zwei, vielleicht auch drei Tage lang noch genießbar, wobei ich an einem dritten Tag erstmal daran riechen würde.
Wenn du die Suppe aber kühl und luftverschlossen gelagert hast, sollte das eigentlich kein Problem sein. Bei mir im Haus hält sich die Suppe aber meistens sowieso nicht bis zu einem dritten Tag, sondern wird schon vorher verputzt!
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